Anlagentechnik für Umbau und Erweiterung der Kläranlage Bad Salzig
Stadt Boppard · Boppard, Deutschland · TED
Bekanntmachung berichtigt · Angaben ergänzt oder aktualisiert
Verschiebung der Angebotsöffnung und Einreichungsfrist auf den 01.10.2026 Punkt 5.1.12. der Bekanntmachung
Zusammenfassung
Die Stadt Boppard vergibt Bauleistungen für den Umbau und die Erweiterung der Kläranlage Bad Salzig im Mittelrheintal. Das Projekt umfasst die Demontage bestehender Anlagen sowie den Neubau und die Erneuerung von Anlagentechnik wie Zulaufbauwerk, mechanische Vorreinigung, Vorklärbecken, Belebungsbecken, Schlammpumpwerke und Eindickungsanlage. Der geschätzte Auftragswert beträgt etwa 3,65 Millionen Euro, die Abgabefrist ist der 1. Oktober 2026.
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Vergabeunterlagen
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Leistungsverzeichnis.pdf
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Eigenerklärung.docx
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Präqualifikation (PQ-VOB) vorhanden
PQ-Nummer hinterlegt, gültig bis 12/2026.
Betriebshaftpflicht mind. 3 Mio. € Deckungssumme
Police über 5 Mio. € je Schadensfall.
Drei Referenzen vergleichbarer Größe der letzten 5 Jahre
Zwei Referenzen passen, die dritte liegt knapp darunter.
Eigenerklärung zur Tariftreue liegt vor
Standardformular im Bewerberprofil hinterlegt.
Beschreibung
Die im Mittelrheintal, am nördlichen Rand von Bad Salzig gelegene Kläranlage (KA) Bad Salzig wurde 1987 nach dem Verfahren der Abwasserreinigung mit simultaner Schlammstabilisierung in Betrieb genommen. Im aktuellen Erlaubnisbescheid wird die Kläranlage mit einer Ausbaugröße von 7.300 EW angegeben. Das Kläranlagen-Gelände weist topographisch Höhen zwischen etwa 87 m und 80 m NN auf und fällt nach Nordosten zum Rhein hin ab. Unmittelbar unterhalb der Kläranlage verläuft die Bahnlinie zwischen Koblenz und Mainz sowie die Bundesstraße B9. Der parallel verlaufende Rhein ist etwa 50 m entfernt. Die Bahntrasse liegt auf ca. 76 m NN, der mittlere Wasserstand des Rheins kann mit etwa 64,5 m NN angegeben werden.
Qualifikation
Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A Zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen sind folgende Angaben mit dem Angebot vorzulegen: ---- 1.) Eigenerklärung des Bieters, dass in seiner Person oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die ihm zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A und nach §§ 19, 21 MiLoG begründet sind. --- 2.) Eigenerklärung des Bieters, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist. --- 3.) Eigenerklärung des Bewerbers/Bieters gemäß Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Nichtzugehörigkeit zu den genannten Personen oder Unternehmen, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. --- Für die vorgenannten Auskünfte (Eigenerklärungen) sind entsprechende Formblätter den Vergabeunterlagen beigefügt (Formblatt 124, Formblatt 217A). Ebenso zugelassen ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) als vorläufiger Beleg der Eignung. Eigenerklärungen und Eignungsnachweise, die durch Präqualifizierung geführt werden, sind zugelassen. Auf Verlangen der Vergabestelle sind durch den Bieter zum Beleg seiner Eigenerklärungen als Nachweise vorzulegen: - eine Unbedenklichkeitsbescheinigung bzw. Bescheinigung in Steuersachen des zuständigen Finanzamtes über die vollständige Entrichtung von Steuern, die nicht älter als 12 Monate sein darf --- - eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG --- - eine gültige Bescheinigung der zuständigen Krankenkasse(n) und tariflichen Sozialkassen über die ordnungsgemäße Abführung von Beiträgen, die nicht älter als 12 Monate sein darf. --- Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen, zu verlangen bzw. einzuholen. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte ggf. auch vom Dritten abzugeben. Die Nachforderung von Unterlagen richtet sich nach §16a EU VOB/A.
Lose
1 LosUmbau und Erweiterung der Kläranlage Bad Salzig Los II-2.01 Anlagentechnik - Demontagearbeiten - Zulaufbauwerk - Mechanische Vorreinigung - Sandaufbereitung - Vorklärbecken - Bestehendes Belebungsbecken - Verdichterstation - Rücklaufschlammpumpwerk - Lager- und Dosierstation für flüssige Fällmittel (Aufstellung im freien) - Lager- und Dosierstation für externe C-Quelle (Aufstellung im freien) - Brauchwasserversorgung - Primärschlammpumpwerk - Maschinelle Überschussschlammeindickungsanlage (MÜSE) - Rohschlammpuffer - Rohschlammpumpwerk - 2-stufiger Kompaktfaulbehälter - Faulschlammpuffer - Schlammentwässerung (SEW) - Be-/ Entlüftung - Technikgebäude-Faulbehälter und Fertigteilgebäude - Gasfackelanlage - Gasspeicheranlage - Filtratwasserzugabepumpwerk - Spülgutannahmestation - Spülgutförderung - Weitere Leistungen: -Treppen,- Bühnen, - Podeste, - Leitern, - Geländer, - Abdeckungen, - Be-/ Entlüftungskamine, - Konsolen und Halterungen, - Elektro-Kettenzüge mit Fahrwerken (Betriebs-/ Funktionalgebäude-NEU, Technikgebäude-, Faulbehälter, Schlammentwässerungsgebäude, Gebäude-Spülgutannahme)
Zuschlagskriterien
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