Angiographieanlage für Radiologie mit Bauleistungen und technischer Integration
Unimedizin der Johannes-Gutenberg Universität Mainz · Mainz, Deutschland · TED
- 24. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtQuelle: TED
Passende Ausschreibungen nicht mehr suchen müssen.
Sie bekommen von uns kostenlos drei aktuelle Ausschreibungen, die zu Ihrem Betrieb passen.
- Ohne Registrierung
- Rückmeldung in 1–2 Werktagen
In einem kurzen Telefonat klären wir, welche Aufträge wirklich zu Ihnen passen.
Sie erlauben uns mit dem Absenden, Ihnen passende Ausschreibungen per E-Mail zu schicken und Sie dazu einmal anzurufen. Sie können das jederzeit widerrufen. Datenschutz
Zusammenfassung
Die Universitätsmedizin Mainz beschafft eine neue Angiographieanlage für die Radiologie im Gebäude 505, da die bestehende Siemens-Anlage seit etwa einem Jahr nicht mehr wartbar ist und Ersatzteile fehlen. Die Lieferung umfasst neben dem Gerät auch Bauleistungen für die Montage mit Bodenplatte und Deckenaufhängung sowie die Integration in die technische Gebäudeausrüstung für Kühlung, Klimatisierung und Stromversorgung. Der Einbau muss nach der Minimal-Change-Technik erfolgen, um die Reinraumklasse 1A des Raums zu erhalten.
Vergabeunterlagen
Kostenlos registrieren und alle Unterlagen herunterladen.Vergabeunterlagen.pdf
PDF-Dokument · 2,4 MB
Leistungsverzeichnis.pdf
PDF-Dokument · 860 KB
Eigenerklärung.docx
Word-Dokument · 124 KB
Beschreibung
In der Radiologie im Gebäude 505 der Universitätsmedizin Mainz (im Folgenden: "UM") muss die bestehende Angiographieanlage ausgetauscht werden. Das aktuelle Gerät "artis.zee" der Siemens Healthineers AG ist seit ungefähr einem Jahr "end of life" und "end of service". Da es am Markt nur noch sehr wenige Ersatzteile gibt, droht fortlaufend die Stilllegung. Die UM Mainz beabsichtigt daher die Beschaffung einer Angiographieanlage der Firma Siemens Healthineers AG. Aktuell gibt es in der Kardiologie (Gebäude 605) eine weitere Angiographieanlage, auf die im Notfall zurückgegriffen werden kann. Doch auch diese Anlage ist seit Ende 2025 "end of service", so dass ebenfalls die Gefahr eines kurzfristigen Ausfalls besteht und damit die erforderliche Redundanz nicht mehr gegeben ist. In diesem Fall wäre die Patientenversorgung nicht mehr sichergestellt. Erschwerend kommt hinzu, dass ebenso wenig auf die Angiographieanlage der Neuroradiologie verlässlich in möglichen Ausfallsituationen zurückgegriffen werden kann. Denn auch diese Anlage wird zum Jahresende "end of service" sein. Deshalb ist ein kurzfristiger Austausch der Anlage im Gebäude 505 erforderlich. Auftragsgegenstand ist somit die Lieferung der Anlage inklusive der erforderlichen Bauleistungen. Dabei wird das Gerät fest in den Raum über eine Bodenplatte und Deckenaufhängung eingebaut. Ebenso wird die Anlage in die technische Gebäudeausrüstung eingebunden, um die geforderte Kühlung, Klimatisierung und Stromversorgung zu gewährleisten.
Lose
1 LosDie Angiographieanlage im Gebäude 505 befindet sich in einem Raum, der als Reinraumklasse 1A nach der damals gültigen DIN 1946-4 klassifiziert ist. Dies ist die höchste Klasse, die erzielt werden kann. Um diese Klassifizierung nicht zu verlieren, ist es beim Austausch der bestehenden Anlage erforderlich, im Wege der "minimal change"-Technik vorzugehen. Dies bedeutet, dass die baulichen Gegebenheiten in dem Raum nicht wesentlich verändert werden dürfen. Andernfalls droht eine vollständige Renovierung des Raums, um die Reinraum-Klassifizierung erneut erreichen zu können. Denn nur bei der "minimal change"-Technik kommt es zu keinen Veränderungen der Luftströmungen im Raum, so dass lediglich eine wiederkehrende Prüfung der Raumklasse notwendig wird. Ansonsten wäre eine komplette Neuzertifizierung als 1A-Raum gemäß der aktuell geltenden DIN EN ISO 14644-1 durchzuführen. Dies setzt erhebliche Umbaumaßnahmen voraus. Insbesondere müsste die Be- und Entlüftung des Raumes neu aufgebaut werden, was nahezu eine Entkernung des Raumes mit sich bringt. Dies hätte zur Folge, dass sich der finanzielle Aufwand der Baumaßnahme deutlich erhöht und sich darüber hinaus der Bauzeitenplan und damit die Nichtnutzungszeit des elementaren Arbeitsplatzes voraussichtlich mehr als verdoppelt. Um die bestehende Klassifizierung zu erhalten, ist es deshalb notwendig, die bestehen-de Anlage durch ein Nachfolgemodell zu ersetzen. Denn nur hierdurch ist sichergestellt, dass lediglich minimale bauliche Eingriffe in dem Raum erforderlich sind.